Heute wurden zwei neue Verbesserungen von Google AdSense im offiziellen AdSense-Blog vorgestellt:
- Neugestalltung der Channel-Seite im AdSense-Account
- Neues Anzeigenformat 200×200 Pixel
Das neue Anzeigenformat sieht richtig gut aus. Ich persönlich bin ja ein Fan der kleineren Anzeigenformen.

Ich persönlich bin ja ein Fan der kleineren Anzeigenformen.
Was ich noch begrüße ist folgende Aussage von Google:
“Diese Woche launchen wir zwei Verbesserungen für das AdSense-Programm, die wir aufgrund von Publisher-Feedback entwickelt haben.”
Scheinbar werden einige der Wünsche und Verbesserungsvorschläge, die man so einreicht, doch beherzigt. Gut zu wissen.
Als ich heute Morgen die tägliche Post durchsah, ist mir ein Brief direkt aufgefallen. Ein in Folie verpackter, etwas dickerer DIN A 5 Umschlag. Und das wichtigste, es prangte das Google-Logo drauf. Ein Brief von Google?
Seit dem ich meine AdSense-Zahlungsart auf Überweisung umgestellt habe, bekomme ich keine Briefe mehr von Google. Und schon gar nicht so einen großen. Also was ist drin? Eine Lavalampe wie bei Shoemoney? Wenn es sich nicht um eine aufblasbare Lavalampe handelt, ist der Brief viel zu klein. Schade eigentlich, so eine Lampe wäre schon cool gewesen.
Des Rätsels Lösung: Eine kleine Broschüre mit dem Titel „AdSense: Optimieren Sie Ihre Website“.

Im Anschreiben geht Google auf die Notwendigkeit ein, die eigene Website kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Broschüre selbst, umfasst 64 Seiten mit Tipps und Tricks rund um Anzeigenlayout, Platzierung und Channels. Einige der Screenshots und Beispiele erinnern mich an Beiträge des offiziellen AdSense Weblogs, was ja nicht schlimm ist. Die Broschüre hat auf jeden Fall etwas Cooles.
Eine gekonnte AdSense- Implementierung kann man auf folgender Webseite über Mini Planets finden (Mini Planets sind nicht unbedingt das, für was man sie dem Namen nach halten würde). Die Gestaltung der Anzeige sieht aber verdammt gut aus:

Screenshot gemacht am: 20.09.2006
Interessieren würde mich, ob und wieviel der Betreiber der Webseite seine Einnahmen steigern konnte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob diese Art der Hervorhebung nicht doch gegen die AdSense-Nutzungsbedingungen verstößt. Wenn man streng nach dem Wortlaut geht, ist es sicherlich sehr grenzwertig.
Nebenbei bemerkt: An der Relevanz der Anzeigen muss noch etwas gearbeitet werden.
Gerade bin ich über ein kleines einfaches Sidebar Widget für Google AdSense gestolpert. Das Widget funktioniert ähnlich wie die Standard-Textwidgets. Hauptvorteil ist, dass man nun in der Widget-Übersicht erkennt, dass es sich um ein AdSense-Element handelt und nicht um ein Textelement. Keine überaus umwerfende Neuerung aber immerhin.
Gefunden via diesem Beitrag im offiziellen Wordpress-Widget-Blog.
Das Phänomen Smart Pricing beschäftigt mich nach wie vor. Durch Zufall bin ich auf eine gute und einfache Erklärung des Smart Pricing Prinzips gestoßen. Im Google AdWords Learning Center steht dazu folgendes:
Content-bezogene Anzeigen auf Content-Websites im Google-Werbenetzwerk erzielen in einigen Fällen niedrigere Conversion-Raten als Anzeigen auf Suchergebnisseiten wie Google.de. Aus diesem Grund werden für Klicks auf Content-Websites im Google-Werbenetzwerk im Rahmen des “Smart Pricing” Anpassungen vorgenommen. Mit dem Smart Pricing von Google werden die Kosten für Content-Klicks automatisch gesenkt. Der jeweils angesetzte Preis wird hierbei auf Basis der jeweiligen Website ermittelt. Wir möchten auf diese Weise die Rendite für unsere Kunden maximieren.
Sollten unsere Daten darauf hinweisen, dass Klicks von einer bestimmten Content-Seite mit einer geringen Wahrscheinlichkeit zu Ergebnissen führen, verringert unser System automatisch den zu zahlenden Preis für diese Klicks. Unser System soll Sie folglich bei der Erzielung hoher Renditen unterstützen – unabhängig davon, wo Ihre Anzeige erscheint. Die Preisanpassungen im Zuge des Smart Pricing werden automatisch im durchschnittlichen Preis-pro-Klick für Ihre content-bezogene Kampagne widergespiegelt.
Interessant und einleuchtend ist auch das genannte Beispiel:
Betrachten Sie als Beispiel für das Smart Pricing-Modell zwei Websites, die sich beide auf das Thema digitale Fotografie beziehen. Die erste Seite stellt Testberichte zu digitalen Kameras vor, während die zweite Tipps zum Fotografieren anzeigt. Unter Umständen werden für Klicks auf der Seite mit den Fotografie-Tipps niedrigere Kosten anfallen, da diese mit einer relativ geringen Wahrscheinlichkeit zu einem Verkauf führen. Der Wert eines Klicks ist daher für unseren Kunden geringer. Die Google-Daten ermitteln zudem, dass Klicks auf der Seite mit den Testberichten zu digitalen Kameras zu besseren Ergebnissen führen. Für einen Klick von dieser Seite kann daher der volle Preis berechnet werden.
Quelle: http://www.google.com/intl/de/adwords/learningcenter/18989.html (Stand 14. September 2006)
Googles Wunsch, AdWords-Kunden einen möglichst hohen Return on Investment (ROI) zu ermöglichen finde ich nach wie vor eine gute Sache. Aber als AdSense Publisher fühle ich mich doch etwas allein gelassen.
Nicht nachvollziehen kann ich z.B. warum mein ganzer AdSense-Account durch das Smart Pricing benachteiligt wird. Was haben verschiedene Webseiten miteinander zu tun. Nur wenn eine Webseite schlechte Werte liefert, werden alle anderen (auch die „Guten“) bestraft? Welcher Sinn steht dahinter?
Und warum sagt man mir nicht einfach welche Seite einen schlechten ROI für den Werbenden hat? Vielleicht könnte ich ja an dem „Problem“ arbeiten. Das würde Google, dem Werbenden und mir zugute kommen. Also eine Win-Win-Win-Situation.
Smart Pricing wirft also für uns Publisher eine Menge Fragen auf. Aber vielleicht tut Google ja in Zukunft etwas für uns.