Die ganze SEO-Welt spricht aktuell von den Änderungen bzgl. des Pagerank Sculpting. Erstmal kurz zusammengefasst was man unter Pagerank Sculpting überhaupt versteht.
Angenommen auf einer Webseite befinden sich drei links zu weiteren Webseiten. Jeder dieser Links bekommt im Normalfall ein Drittel der Linkkraft, -Power, -Juice oder wie man es sonst noch nennen mag ab. Auf diese Weise konnte man unwichtigen Seiten (Impressum, AGB und Kontakt) etwas Linkkraft abziehen und auf andere wichtige Seiten umleiten. Diese ranken dann, zumindest in der Theorie, besser auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen. Soweit so klar.
Ist jetzt einer dieser drei Links mit NoFollow maskiert, teilten sich bisher die zwei verbleibenden Links je die Hälfte der Linkpower. Ab sofort soll das nun anderes berechnet werden und es sind nur noch ein drittel pro DoFollow-Link. Das letzte Drittel Linkpower des NoFollow-Links verpuft in der Luft.
Aufgrund dieser Änderung wird nun in SEO-Blogs eine Diskussion über das für und wieder des Page Rank Sculpting geführt.
Auf den ersten Blick ist das auch ne schlimme Sache. Linkkraft verpufft einfach. Keiner will seine teuer erkaufte mühsam erarbeitete Kraft einfach verpuffen lassen.
Aber das ganze bietet auch eine Chance!
Zu oft setzen Blogbetreiber externe NoFollow-Links in ihren Beiträgen (Nofollowlitis) oder setzen überhaupt keine Links (Linkgeiz). Ich finde das schon etwas komisch: Man zeigt seinen Besuchern eine „tolle“ Seite, gönnt dem fremden Seitenbetreiber aber keinen Link. Man könnte aufgrund diese „Empfehlung“ ja etwas der eigenen wertvollen Linkkraft verlieren.
Mit dem neuen System ist es eigentlich egal ob der Link nun No- oder DoFollow ist. Die Linkkraft für den Link ist erstmal weg.
Vielleicht und hier spricht die Hoffnung aus mir, macht das nun einen kleinen Unterschied aus. Denn wenn es ja egal ist, ob der Link No- oder DoFollow ist, kann man doch gleich auf NoFollow verzichten. Zumindest in Blog-Beiträgen, in Kommentaren kann ich NoFollow noch nachvollziehen. Schauen wir mal was die Zukunft bringt.
Wie der Titel schon sagt hier ein kleiner Code-Schnipsel für eine Weiterleitung alle Anfragen von http://domain.tld nach http://www.domain.tld mit der .htaccess:
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.
RewriteRule ^(.*)$ http://www.%{HTTP_HOST}/$1 [L,R=301]
Diesen Code-Schnipsel verwende ich auf allen meinen Webprojekten, deshalb ist er auch dynamisch aufgebaut, es ist also kein Domainname fest eingebaut. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen weiter unnötigen Duplicate Content auf den eigenen Seiten zu vermeiden.
September 17, 2008
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SEO
Auf AlterFalter bin ich gerade auch ein ganz interessantes Tool gestolpert, mit dem man alle PageRank-Seiten einer Domain finden kann. Das kleine kostenlose Programm für Microsoft Windows kann von dieser Seite heruntergeladen werden.
Auch wenn der PR für das Ranking in der größten Suchmaschine nicht mehr so wichtig ist, ist es doch sinnvoll, die eigenen PR Seiten zu kennen. Gerade wenn man angehenden Linktauschpartnern entsprechende Seite zum Tausch anbieten will und nicht stundenlang den PR der eigenen Seiten von Hand überprüfen will.
September 17, 2008
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SEO
Erstmal eins vorweg: Was ist PingCrawl überhaupt?
PingCrawl ist ein Wordpress-PlugIn, welches auf BlueHatSEO.com veröffentlicht wurde und automatisch Links zu Blogbeiträgen sammelt. Das PlugIn sucht per Google nach relevanten Blog-Posts, die über die Ping-Funktion von Wordpress angepingt werden. Die Relevanz wird sichergestellt, indem die Tags des eigenen Blog-Posts als Suchkriterium dienen. Die angepingten Links werden dann in einer “relevanten Link”-Box am Ende des eigenen Artikels verlinkt.
In der Theorie überprüft der angepingte Blogbetreiber den Ursprung des Pings, sieht einen Link zu seinem Blog und schaltet den Trackback frei. Das clevere an diesem System ist laut eli (der Betreiber von bluehatseo.com) die 80%ige Erfolgsrate, dieses automatischen Systems.
Soweit die Funktionsweise, mehr gibt es bei Malte und Seokratie.
Nun hat Damian von mediensache.de das PlugIn für den deutschen Markt umgeschrieben und es geht ein kleiner “Aufschrei” durch die deutsche Blogsphäre. Zurecht?
Nun sicherlich ist PingCrawl ein geniales PlugIn, aber ist es wirklich so gefährlich? Meiner Meinung nach nicht. Denn die meisten Blogbetreiber nutzen sicherlich die Funktion, dass Pingbacks erst freigeschaltet werden müssen, bevor sie veröffentlicht werden (zumindest ich mache das so).
Wenn nun ein solcher automatischer Pingback kommt und ich es merke, schalte ich den Link sicherlich nicht frei. Dadurch verliere ich sicherlich nichts, im Gegenteil: So wie es aussieht bleibt der Link des Möchtegern-Trackback-Spammers auf meinen Beitrag ja bestehen. Ich habe dann sogar einen Link gewonnen.
Die einzige Gefahr geht für den PlugIn-Nutzer aus, denn wie Gerald schon verdeutlichte, kommt man mit solch einer Aktion sehr schnell in den Akismet-Spam-Filter. Einmal im Filter, kommt man da so einfach nicht mehr raus. Aber “ist der Ruf erst einmal ruiniert, spammt es sich ganz ungeniert.”
Manchmal ist es schon interessant was ein einzelner Beitrag in einem Weblog für Auswirkungen hat. Markus berichtet über ein Long-Tail-Experiment mit dem Key Toilettenrollenhalter und Ruck-Zuck schießen die ersten Beiträge zu diesem Keyword wie Pilze aus dem Boden der Bloglandschaft.
Schnell wurde die entsprechende Keyworddomain registiert und sogar Yannick von blogschrott.net hat schon einen Beitrag über Toilettenrollenhalter geschrieben. Dabei geben Toilettenrollenhalter nicht so viel her? Ich meine der entsprechende Halter für Toilettenpapier sollte in keinem Badezimmer fehlen, aber so lukrativ kann das Thema doch gar nicht sein, das sich zahlreiche Blog- und Webseitenbetreiber auf Toilettenrollenhalter stürzen.
Ich bin mal gespannt, wer langfristig das Ranking anführen wird. Meine Tipp Hoffnung ist ja die Domain Toilettenpapierhalter :)
Realistisch gesehen werden noch einige Bloger auf den fahrenden Zug aufspringen und Wahnsinns Beiträge über den Halter für Toilettenrollen schreiben. Aber kaum einer wird viel Arbeit in die Off-Page-Optimierung dieses Begriffes stecken, denn seien wir mal ehrlich: Es gibt sicherlich bessere Begreffe auf die es sich zu optimieren lohnt. Mal schauen wie es sich entwickeln wird…