Warum regt sich jeder über PingCrawl auf?

Erstmal eins vorweg: Was ist PingCrawl überhaupt?

PingCrawl ist ein WordPress-PlugIn, welches auf BlueHatSEO.com veröffentlicht wurde und automatisch Links zu Blogbeiträgen sammelt. Das PlugIn sucht per Google nach relevanten Blog-Posts, die über die Ping-Funktion von WordPress angepingt werden. Die Relevanz wird sichergestellt, indem die Tags des eigenen Blog-Posts als Suchkriterium dienen. Die angepingten Links werden dann in einer “relevanten Link”-Box am Ende des eigenen Artikels verlinkt.

In der Theorie überprüft der angepingte Blogbetreiber den Ursprung des Pings, sieht einen Link zu seinem Blog und schaltet den Trackback frei. Das clevere an diesem System ist laut eli (der Betreiber von bluehatseo.com) die 80%ige Erfolgsrate, dieses automatischen Systems.

Soweit die Funktionsweise, mehr gibt es bei Malte und Seokratie.

Nun hat Damian von mediensache.de das PlugIn für den deutschen Markt umgeschrieben und es geht ein kleiner “Aufschrei” durch die deutsche Blogsphäre. Zurecht?

Nun sicherlich ist PingCrawl ein geniales PlugIn, aber ist es wirklich so gefährlich? Meiner Meinung nach nicht. Denn die meisten Blogbetreiber nutzen sicherlich die Funktion, dass Pingbacks erst freigeschaltet werden müssen, bevor sie veröffentlicht werden (zumindest ich mache das so).

Wenn nun ein solcher automatischer Pingback kommt und ich es merke, schalte ich den Link sicherlich nicht frei. Dadurch verliere ich sicherlich nichts, im Gegenteil: So wie es aussieht bleibt der Link des Möchtegern-Trackback-Spammers auf meinen Beitrag ja bestehen. Ich habe dann sogar einen Link gewonnen.

Die einzige Gefahr geht für den PlugIn-Nutzer aus, denn wie Gerald schon verdeutlichte, kommt man mit solch einer Aktion sehr schnell in den Akismet-Spam-Filter. Einmal im Filter, kommt man da so einfach nicht mehr raus. Aber “ist der Ruf erst einmal ruiniert, spammt es sich ganz ungeniert.”

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