Der Erfolg einer Webseite hängt u.a. maßgeblich vom angebotenen Inhalt ab. Viele Webseiten, im besonderen Weblogs, leben von geschriebenen Inhalten, also Artikel, kurze Meldungen oder sonstige schriftliche Beiträge. Viele Webmaster, mich eingeschlossen, machen sich beim schreiben der Artikel wenig Gedanken über Themen wie Aussage und Struktur. Mit einer Idee im Kopf fängt man an einen Text zu schreiben und während des Schreibens wird der Text und damit der Inhalt entwickelt. Dass das nicht die optimale Vorgehensweise ist, wird schnell klar. Aber was kann man ändern, um ohne viel Mehraufwand, die Qualität des Artikels zu erhöhen?

Heute konnte ich einer Diskussion beiwohnen, in der es um den Erstellungsprozess von Artikeln ging. Einer der Diskussionsteilnehmer hat mir folgendes Vorgehensmodell kurz umrissen:

1. Definition der zentralen Aussage

Was soll dem Leser, durch den Artikel vermittelt werden? Die Aussage sollte mit mehr als ein oder zwei Wörtern umrissen werden. Einige Autoren verlieren beim schreiben, die zentrale Aussage aus den Augen und verwirren so den späteren Leser. Daher ist es sinnvoll, sich vorher die zentrale Aussage aufzuschreiben und sich immer vor Augen halten. Wenn man beim schreiben droht abzudriften, einfach das „Abdriftthema“ aufschreiben und später einen eignen Artikel aus dem Thema erstellen.

2. Klärung der Themenfrage

Wie kann man dem Leser die zentrale Aussage vermitteln? Welcher Inhalt oder besser welches Thema eignet sich dazu? In vielen Fällen sind die zentrale Aussage und Thematik eng miteinander verbunden und gar nicht trennbar.

3. Aufbereiten der Struktur

Ist die Aussage und das Thema geklärt, muss die Struktur des Artikels durchdacht werden. Eine saubere Gliederung erleichtert es dem Leser, der Thematik zu folgen. Sinnvoll ist vielleicht ein chronologischer Ablauf oder der Aufbau einer Argumentationskette. Auch dieser Schritt erfolgt vor dem eigentlichen Schreiben.

4. Schreiben

Erst der letzte Schritt, sollte das eigentliche Schreiben sein. Beim Schreiben immer einen Blick auf die zentrale Aussage, Thematik und Struktur werfen und einhalten.

Fazit

Sicherlich ist dies keine akademische oder komplett vollständige Vorgehensweise zur Erstellung von Texten, aber es ist eine anwendbare Methodik. Der Vorteil liegt ganz klar in der Einfachheit.

Comments

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  1. Ludwig on Januar 7, 2008 9:40

    Nichts ist schlimmer als vor einem leeren Word Dokument zu sitzen. Es kommt ja auch oft vor, dass der Schreiberling den Faden verliert.
    In beiden Fällen hilft nach eigenen Erfahrungen das kreative Schreiben.
    Ein leeres Blatt Papier, das eigentliche Thema in die Mitte und dann die ganzen Assoziationen drum herum.
    Dann kommt irgendwann einmal der Gedankenblitz und man beginnt von selbst wie wild zu schreiben.
    Artikel ruhen lassen, bearbeiten und fertig …

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