Weblogvermarktung auf die andere Art

Viele Weblogbeitreiber tun sich schwer mit der Vermarktung ihres Weblogs. Unter Bloggern gibt es immer wieder viele Diskussionen, ob ein Blog noch authentisch und ehrlich ist, sobald Werbung in den Beiträgen erscheint. Meine kleine Portion Senf dazu ist ganz klar und leider nicht weltbewegend: Mir persönlich macht Werbung in einem Weblog überhaupt nichts aus. Wie bei allen anderen Webprojekten auch, vertrete ich die Meinung, dass ein Blog aber nicht unbedingt mit Werbung zugepflastert werden sollte. Getreu meinem Motto: Sei nicht gierig – Don’t be greedy. Ein gesundes Mittelmaß ist hier, wie so oft, entscheidend.

Warum werden nun auf DerZeiger.de noch keine Anzeigen eingeblendet?

Das hat zwei Gründe:

  1. Hatte ich nie die Absicht mit diesem Weblog Geld zu verdienen, vielmehr sehe ich es als meine kleine Spielwiese.
  2. Ich bisher schlechte Erfahrungen mit der Vermarktung von Webmasterthemen gemacht habe.

Ich muss aber gestehen, dass seit einigen Wochen eine Idee zur Vermarktung dieses Weblogs in meinem Kopf rumgeistert. Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Gedanke.

Zum ersten Mal kam mir die Idee als Gerald mit seinem SEO-Weblog mit dem Keyword „you porn“ in den Google Suchergebnissen auftauchte und damit einiges an willigen Traffic abstauben konnte. Das beste an der Sache: Die gute Positionierung war wohl reiner Zufall und gar nicht beabsichtigt. Alleine Aufgrund der Stärke des Blog hat es für diesen Begriff eine Spitzenposition erlangt.

Daraufhin habe ich dann mal die populären Suchbegriffe von DerZeiger.de durchforstet und auch direkt einen interessanten Treffer gefunden. Mit der Keyword-Kombination „Autoreifen kaufen“ lag DerZeiger.de auf Platz 8 in den Google Serps. Nur weil in dem entsprechenden Beitrag ein Beispiel mit Autoreifen kaufen gemacht wurde, ohne sonstige Optimierung.
Auch heute noch liege ich immerhin auf Platz 29 mit dem Begriff.

Und heute muss ich über das Experiment des Webgreenhorns lesen, in dem es um die Eroberung der Serps mit themenfernen Beiträgen geht. Es kommt auch die Frage auf, ob es sich hier um eine Art Spam handelt.

Um noch mal zu dem Vermarktungsgedanken zurück zu kommen. Mir schwebt eine eigene Kategorie vor, in der, ich sag jetzt mal, werbeinteressante Artikel veröffentlicht werden, die aber wenig mit dem eigentlichen Thema des Weblogs zu tun haben.

In diesen Artikeln würde natürlich Werbung platziert werden und sie sollten auch nicht auf der Startseite oder im Feed des Blogs auftauchen. Stammleser sollten dadurch nicht belästigt werden. Einzig ein Link auf die Werbekategorie wäre sichtbar.

Hier hätte ich gerne mal das Feedback anderer Blogger, was sie darüber denken oder ob es schon irgendwo eingesetzt wird. Wo liegen die Nachteile? Ist dieses Serp-Spamming nicht die feine englische Art?

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4 Antworten auf Weblogvermarktung auf die andere Art

  1. Martin sagt:

    Wäre es nicht besser, die Werbeinhalte auf einer eigenen Domain auszulagern? Warum sollte man damit sein Blog zuspammen?

  2. Thomas sagt:

    Martin, die neue Seite wird ewig brauchen um Besucher anzuziehen.

    Ich halte es bei meinem Blog so dass demnächst Adsense rausfällt und nur noch bei den Posts die viele Besucher anziehen Werbung eingeblendet wird die sehr gut passt. Hauptsächlich ist’s Amazon und bisher nur bei einem Dutzend Artikeln, aber das läuft immer noch Stück besser als Adsense auf allen 400 Artikeln.

  3. DerZeiger.de sagt:

    Genau so ist es, eine neue Seite hätte nicht die Power rein mit dem Inhalt gute Suchergebnisse zu generieren.

    @Thomas: Deine Aussage würde meine These ja stützen. Lieber in ein paar Artikeln Werbung zielgerecht platzieren, als im ganzen Blog. Der nächste Schritt wäre dann gezielt Beiträge für diese Werbekategorie zu schreiben.

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