Matt Coddington hat mich mit seinem Beitrag: „The Problem With the Online Earning Mindset“ wieder auf einen Gedanken gebracht, den ich schon vor längerer Zeit hatte. Damals als Google immer mehr ins Rampenlicht des Suchmaschinenmarktes vorstieß, habe ich zum ersten Mal von Googles Credo „Don’t be evil“ (=Sei nicht böse) gehört. Ich fand das schon immer eine gute Firmenphilosophie und will gar nicht darüber diskutieren, ob sich Google heute noch an dieses Motto hält.
Mein damaliger Gedanke war, dass ich auch ein Credo für meine Webprojekte brauch. Relativ schnell kam ich auf: „Sei nicht gierig“ oder auf neudeutsch: „Don’t be greedy.“
Daran habe ich mich eigentlich immer gehalten. Bei meinen Webseiten bedeutet dies, dass ich mein Angebot in erster Linie für den Besucher erstellen will und nicht, um damit Geld zu verdienen. Mit diesem Motto sind PopUps, Dialer oder Layer-Werbung einfach an mir vorbeigezogen. Warum? Weil bei diesen Werbeformen das Geldverdienen im Vordergrund steht und nicht der Besucher.
Geschadet hat es mir bisher nicht. Meine Webseiten haben den einen oder anderen Euro abgeworden und erfreuen sich immer noch zahlreicher Besucher. Wer weiß, ob das noch der Fall gewesen wäre, hätte ich gierige Werbeformen eingesetzt.
Daher stimme ich mit Matts Beitrag 100 Prozent überein: Es ist eine tolle Sache, wenn eine Webseite Geld abwirft, aber sie sollte nicht zu dem Zweck gebaut worden sein. Der langfristige Erfolg einer Webseite wird es danken. In diesem Sinne: Seit nicht gierig
eine lobenswerte einstellung! und m.e. auch die langfristig beste strategie. zumindest wenn man gewissen über gewinn stellt ;-)
[...] dass ein Blog aber nicht unbedingt mit Werbung zugepflastert werden sollte. Getreu meinem Motto: Sei nicht gierig – Don’t be greedy. Ein gesundes Mittelmaß ist hier, wie so oft, [...]
tja aber wer macht heute schon noch was ohne den hintergedanken richtig geld zu verdienen. ich denke auch google wäre heute nicht da wo sie heute sind wenn sie sich das geldverdienen als ziel gesetzt hätten.